Autor: Florian Kuß

Chronischer Schmerz – eine Herausforderung

…für den Patienten und den Psychosomatiker Schmerzen werden individuell erlitten und erfahren. Es gibt nach wie vor keine naturwissenschaftliche abgesicherte Methode, die Intensität eines Schmerzes zu definieren. Zu Beginn eines Schmerzerlebens lassen sich sehr oft körperliche Ursachen beschreiben: Ein Unfall, der mit Verletzungen des Skelettsystems, der Muskulatur oder zumindest auch Haut einhergegangen ist, Verbrennungen und Verletzungen, schmerzhafte organische Erkrankungen wie Koliken und vieles mehr. Sind die Auswirkungen körperlicher Ursache abgeklungen, bestehen vielfach die Schmerzen jedoch weiter. Vielfältigste schmerztherapeutische Interventionen verschaffen Linderung.

Wo Krieg zerstört hat, wird der Boden für Frieden bereitet

Fortsetzung zu „Der Beitrag der Kunst zur unverzichtbaren Erinnerungskultur“ 1949 – 52 wurden die Ehrenfriedhöfe in Vossenack und Hürtgenwald angelegt. Insgesamt 5.348 Leichname von überwiegend jungen Soldaten, die in einer der größten Schlachten auf deutschem Gebiet während des zweiten Weltkrieges zwischen September 1944 und Februar 1945 gefallen sind, wurden hier würdevoll zur letzten Ruhe gebettet.

Der Beitrag der Kunst zur unverzichtbaren Erinnerungskultur

Fortsetzung zu „Wie die Resilienz der Traumaopfer durch Anerkennen und Mahnen stärken kann“ Kunst wider das Vergessen Für den traumatisierten Menschen von herausragender Bedeutung sind Anerkennung, Anteilnahme, Respekt und Ehrung, die von den Mitmenschen zuteilwerden. Das ist auch für Angehörige der Opfer wichtig, hilft ihr Leid zu verschmerzen und sich weniger Hass- und Rachegefühlen auszuliefern. Der betroffene Mensch erlebt sich als Opfer akzeptiert und respektiert. Es bedarf keiner weiteren Begründung, um sein subjektives Leid zu recht so zu erleben. – Dies gelingt zum Beispiel Menschen nicht, die sich am erlittenen Trauma schuldig fühlen, wie dies Opfer von sexuellen Übergriffen und Gewalt in der Familie oftmals gegen sich selbst richten und damit schuldhaft verarbeiten. –

Wie Kunst die Resilienz der Traumaopfer durch Anerkennen und Mahnen stärken kann

-eine Mehrgenerationenperspektive zur Erinnerungskultur– In meinem Vortrag vor Lions asquilare in der Galerie Art Engert in Eschweiler ging ich auf die individuellen Traumafolgen der Kriegs- und Fluchtopfer des Krieges in Spanien 1936-39 ein und, welchen Beitrag zur Überwindung der seelischen Verwundung Überlebender und der Nachkommen die Kunst leisten kann. Teil I von III Ergänztes Manuskript zum Vortrag in der Galerie Engert vom 8.01.2018