Autor: Florian Kuß

Affektlogik

Fortsetzung zu „Krisen gehören zum Leben.“ In der Psychosomatik sprechen wir von der gleichzeitig von Symptombildung im körperlichen, seelischen und geistigen Bereich. Luciano Ciompi hat in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts seine  Affektlogik konzipiert, die damals schon Ergebnisse der modernen Hirnforschung mit integrieren konnte und ihre Gültigkeit bis heute behalten hat.

Aachener Dom

Die Röher Parkklinik unterstützt Schervier Orden

Ein Beitrag von Dr. Wolfgang Hagemann Am Donnerstag, den 2.11.17, habe ich die Schervierschwestern in Aachen auf der Elisabethstrasse 19 besucht. Als ich von der Normaluhr kommend am Theater rechts vorbeifuhr, tat sich ein unerwarteter Blick auf eine riesige Baulücke auf. Der ehemalige Elysee-Palast gegenüber dem Theater ist abgerissen, und mit großem Lärm werden Stützen für das neue Gebäude in den Boden gerammt. Im Hintergrund wurde zu meiner Überraschung das schöne Jugendstil-Portal der Elisabeth-Schwimmhalle sichtbar.

Krisen gehören zum Leben

Fortsetzung zum Manuskript von  „Hilfen bei Burnout und seelischer Erschöpfung II.“ Die Römer wiederum sprachen davon, dass der Mensch des Menschen Wolf sei. Es sind nicht die Umstände, die krank machen, sondern die Menschen, die für die Umstände verantwortlich sind. Gerne reden sich Führungskräfte und Verantwortliche raus, dass sie überhohe Anforderungen stellen, weil die Rahmenbedingungen das erfordern würden. Dabei sind sie es oft, die sich nicht deutlich genug positionieren in ihrer Verantwortung den Mitarbeitern gegenüber, sondern den Konflikt mit den eigenen Vorgesetzten wiederum scheuen, für adäquate Arbeitsbedingungen zu sorgen.

Hilfen bei Burnout und seelischer Erschöpfung

(Lesen Sie dazu auch unseren Artikel von Februar 2017) Manuskript zum Vortrag vom 15.11.2017 im Gesundheitsamt Jülich   Wie merke ich, wenn sich ein Burnout androht? Menschen, welche Burnout gefährdet sind, ziehen sich oftmals aus Familie und Freundeskreis zurück, hören nicht mehr darauf, was aus diesem vertrauten Beziehungsumfeld ihnen wiederholt gesagt wird, dass es zu viel sei, sie sich verändert hätten, nicht mehr teilnehmen würden, dass sie sich zunehmend aus Gesprächen zurückziehen bzw. Einladungen nicht mehr wie früher annehmen. Sie wirken wie abwesend und uninteressiert, schwunglos. Immer häufiger entschuldigen sie sich damit, zu müde zu sein, zu abgespannt. Burnout gefährdete Menschen orten die Ursache für ihre Störungen im Wesentlichen in einer Arbeitsüberlastung.