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Chronischer Schmerz – eine Herausforderung

…für den Patienten und den Psychosomatiker Schmerzen werden individuell erlitten und erfahren. Es gibt nach wie vor keine naturwissenschaftliche abgesicherte Methode, die Intensität eines Schmerzes zu definieren. Zu Beginn eines Schmerzerlebens lassen sich sehr oft körperliche Ursachen beschreiben: Ein Unfall, der mit Verletzungen des Skelettsystems, der Muskulatur oder zumindest auch Haut einhergegangen ist, Verbrennungen und Verletzungen, schmerzhafte organische Erkrankungen wie Koliken und vieles mehr. Sind die Auswirkungen körperlicher Ursache abgeklungen, bestehen vielfach die Schmerzen jedoch weiter. Vielfältigste schmerztherapeutische Interventionen verschaffen Linderung.

Von Mobbing-Opfern, Mobbern und immensen Kosten mobbender Systeme

Mobbing entsteht am Arbeitsplatz, in der Schule oder Familie und kann jeden treffen: den Chef, den Angestellten, das Kind, wie auch Eltern oder Großeltern. Es wird als psychosoziale Belastungssituation bezeichnet und als Beziehungsstörung mit erheblichen gesundheitlichen Auswirkungen für das Opfer und hohen finanziellen Auswirkungen diagnostiziert. Es stört den sozialen Frieden und erfordert zielführende Interventionen dem Opfer, dem Täter und dem System gegenüber!

„Vom Kreislauf der Geschichte“ oder „Typisch Mensch“

Als Anita Engert mich bat, zu den Bildern von Jose Maria Guerrero Medina zum Thema „Exilio“ einen Vortrag in ihrer Galerie zu halten, habe ich gerne angenommen. Jose und ich sind ebenfalls, wie auch Anita und er befreundet. Seit vielen Jahren begegnen wir uns, mal in seinem Atelier, mal während einer Ausstellung in Anitas Galerie und meiner Klinik. Als Psychotherapeut habe ich ein Thema gewählt, dass Ihnen weniger bekannt sein dürfte, dass ich jedoch mit der gleichen Begeisterung bearbeite mit der Jose auch seine Bilder malt. Die Frage, auf die ich eine Antwort geben möchte lautet: Wie kann ein Künstler, der nicht Zeitzeuge gewesen ist, Bilder von einer so großen emotionalen Ausdruckskraft schaffen, dass der Betrachter den Eindruck gewinnt, er müsste jedem Menschen ins Gesicht geschaut haben, den er gemalt hat?