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Warum das Wetter krank macht? – Was dagegen hilft!

Wenn ich aus dem Fenster blicke, sehe ich kahle Bäume, nasses braunes Laub, Regenpfützen, in denen Wassertropfen ihre Ringe malen. Das trübe Tageslicht drückt zusätzlich auf die Stimmung und erinnert an: „Wenn die Blätter kommen und wenn die Blätter fallen – tun sich viele Menschen schwer.“

Auf mich selbst trifft es eher zu, dass die Aussicht, dass es noch früher dunkel wird, das Wetter lange unwirtlich bleibt, die Aussicht auf einen unbeschwerten Spaziergang bei schönem Wetter in weite Ferne gerückt ist, mir mehr ausmacht als der Spätwinter und der frühe Frühling. In ihm erkenne ich leichter das Versprechen, dass es heller, wärmer und bunter wird. Diese trüben Aussichten können dazu verführen, sich zuhause einzuschließen, die Regentropfen zu beobachten, die die Scheibe herunterlaufen, und Trübsinn zu blasen. Stattdessen empfiehlt sich eine Umdeutung: nutzen Sie diese Zeit zur Muße, zur verstärkten Selbstachtsamkeit! Die eingeschränkte Möglichkeit, nach draußen zu gehen, kann auch dazu verführen,

  • ein schönes Buch in die Hand zu nehmen, in das Sie sich hineinlesen, oder
  • mit Muße Musik zu hören, die Sie nicht nur mitlaufen lassen möchten als Klangfarbe im Hintergrund, sondern die Sie auf sich wirken lassen möchten
  • neue Backrezepte auszuprobieren oder altbewährte zu backen, um andere Menschen beschenken zu können.
  • treffen Sie z.B. aktive Vorbereitungen des Weihnachtsfestes mit Bastelarbeiten für sich, für die Kinder und mit den Kindern,
  • tauschen sie Ideen und Rezepte mit Ihren Freunden und Freundinnen aus als Antwort auf die Frage „Was gibt es zu Essen zu Weihachten?“

Wenn Sie eine leichte Schwermut befällt, wenn es draußen trübe und früh dunkel ist, sollten Sie möglichst viele Gelegenheiten suchen,

  • sich mit anderen Menschen zu treffen,
  • sich anstecken zu lassen von deren guter Laune,
  • sich nicht unterkriegen lassen von der eigenen Schwunglosigkeit.

Im Sommer wirkt das lebendige Treiben auf dem Markt geradezu ansteckend und einladend, selbst auch Platz zu nehmen. In der Spätherbst- und Winterzeit verabreden Sie sich in einem Restaurant oder Café, genießen drinnen die heimische Wärme und das heiße Getränk und lassen sich wohlig verwöhnen, tauschen miteinander schöne Urlaubserinnerungen aus und schmieden Pläne fürs nächste Jahr. Oder Sie treffen sich mit Ihren Freunden und Freundinnen auf dem Weihnachtsmarkt zu einem Glas Glühwein. Wenn Sie es gerne von außen heiß mögen, empfiehlt sich auch ein gemeinsamer Sauna-Abend.

So lässt sich der eigenen Melancholie, dem trüben Sinn und der Schwermut gut entgegenwirken.

Menschen, die depressiv werden, sollten sich auf jeden Fall professionelle Hilfe holen. Die äußeren Witterungsbedingungen tragen nicht selten zu einer Verschlechterung der Stimmungslage bei.

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